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KVP ist auch eine Frage der Mitarbeiterbindung

Fähige Mitarbeiter zu finden, ist heute schon eine Herausforderung und wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sicherlich nicht einfacher werden. Manchmal sind erhebliche Investitionen notwendig, um neue Mitarbeiter für ein Unternehmen zu gewinnen. Ähnlich wie mit Kunden ist es dann mindestens genauso wichtig, diese zu halten und ans Unternehmen zu binden. Ein Weg zur Mitarbeiterbindung ist die Weiterbildung und Personalentwicklung. Auf den Mitarbeiter und das Unternehmen zugeschnittene Weiterbildung und Personalentwicklung hat dabei für beide Parteien Vorteile.

Ein weiterer Weg ist die Einführung und Pflege eines Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Neben den direkten Vorteilen für das Unternehmen, die sich aus dem KVP durch optimale Geschäftsprozesse, damit verbundener Kundenzufriedenheit und Vermeidung von Verschwendungen ergeben, sind es die positiven Auswirkungen auf die Mitarbeiterbindung auf mehreren Ebenen.

Einbeziehung der Mitarbeiter: Nicht wenige Mitarbeiter ziehen ihre Motivation nicht nur aus einem guten Gehalt. Auch die Chance eigene Ideen einbringen zu können, gehört zu den Motivationsfaktoren, die ganz oben in den Ranglisten zur Mitarbeiterzufriedenheit stehen. Ein richtig gelebter KVP ist weit mehr als ein betriebliches Vorschlagswesen, das zum Schluss doch wieder auf der Ebene des monetären Ansporns endet.

Vertrauen in die Mitarbeiter: Der KVP basiert auf der Vorannahme, dass niemand so gut die Probleme vor Ort kennt und beurteilen kann, wie die Mitarbeiter in der Produktion, in den Büros, im Außendienst. Dazu gehört dann auch das Vertrauen, das den Mitarbeiter in diesem Wissen entgegengebracht wird. Ein Vertrauen in die Kompetenz und die Motivation gemeinsam die notwendigen Veränderungen zu erkennen und umsetzen zu können.

Wertschätzung für Mitarbeiter: Im Ergebnis der Einbeziehung der MItarbeiter in ihrem direkten Arbeitsumfeld und dem Vertrauen spiegelt der KVP auch eine Wertschätzung wider.

Verstärkung des Teamgedankens: Durch gemeinsam erzielte Verbesserungen wird der Teamgedanke und das Zugehörigkeitsgefühl weiter gesteigert. Die resultierende Bindung an das Team kann auf die Bindung an das Unternehmen nur positive Effekte haben.

Positive Beziehung zwischen Mitarbeiter und Führungskraft: Im Wissen um die Koabhängigkeiten zwischen Führungskraft und Mitarbeiter entwickelt durch einen gelebten KVP auch eine positive Beziehung, die auf der Förderung der Problemlösekompetenz der Mitarbeiter basiert. Die Führungskraft ist nicht länger der Vorgesetzte, sondern wird zur Unterstützungskraft. Sie vermeidet die bekannte Tatsache, dass oft nicht das Unternehmen, sondern die direkte Führungskraft verlassen wird, also die Ursache für eine fehlgeschlagene Mitarbeiterbindung.

Die Bindungskraft durch diese Ebenen sollte nicht unterschätzt werden. Gerade weil hier die weichen Faktoren entscheidend sind, die nicht in Euro und Cent berechnet werden können, ist die Personalentwicklung durch einen Kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein wertvolles Bindungsinstrument.

Ein wichtiger Punkt, den der KVP adressiert, ist die Vermeidung von Verschwendungen. Verschwenden Sie nicht das Potenzial Ihrer Mitarbeiter und die Investition in deren Suche. Das Leben ist zu kurz, um es mit Verschwendungen zu verbringen!

Frage:Wo sehen Sie für sich Chancen durch einen mitarbeiterorientieren KVP die Mitarbeiterbindung zu verbessern?

Wenn Sie nähere Informationen oder Unterstützung im KVP suchen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme unter


Götz Müller
GeeMco - Götz Müller Consulting

 


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